UMBAU STALL ZU WOHNHAUS, BOLTIGEN

Das im Jahre 1787 erbaute Stallgebäude liegt oberhalb Eichstalden für sich eingebettet in einer sanften Landschaftsebene.  

Der bewaldete Hügel im Hintergrund, die ebene Weidefläche und der Weitblick talwärts machen den ländlichen Raum an diesem stillen Ort besonders. Im Jahre 2000 wurde anstelle des ursprünglichen Hirtengemachs mit Feuerstelle, Schlafstätte und Milchgade eine kleine Angestelltenwohnung eingebaut. Die primäre Tragstruktur bilden der Blockholzbau mit Bruchsteinmauerwerk im Erdgeschoss und eine Gimwandkonstruktion im Dachgeschoss.

Nun wird das Gebäude sorgfältig umgebaut und in ein Wohnhaus transformiert. Das äussere Erscheinungsbild wird dabei erhalten. Es entsteht eine Wohneinheit mit rund 150m2 Wohnfläche auf zwei Geschossen. Die räumliche Struktur richtet sich nach der klaren Gliederung der Süd- und Nordfassade. Im Erdgeschoss, in dem sich bis heute Stallungen befinden, entstehen Küche, Ess- und Wohnraum mit nordseitig angrenzenden Nebenräumen. Im Dachgeschoss, im Heutenn, werden Schlafräume mit südlicher Ausrichtung eingebaut. Die typischen Gimwände werden innenseitig verglast. Die nordseitige Tenn-Öffnung bleibt in ihrem Ursprung erhalten und erhält eine vollflächige Verglasung.

 

Standort Boltigen

2019

Leistungsumfang Projektierung, Baugesuch

Beschaffung Direktauftrag